Kompetenz sichern: Weiterbildung für die Pharmaindustrie
In der Pharmaindustrie stehen Qualität und Sicherheit an erster Stelle. Dennoch sind Fachkenntnisse in Elektrotechnik, Brandschutz und Anlagentechnik ebenso wichtig, um Produktionsprozesse sicher zu gestalten. Der richtige Umgang mit Gefahrstoffen sowie die Umsetzung von Arbeitssicherheitsstandards sind für den Schutz von Mitarbeitenden unerlässlich. Ein professionelles Qualitätsmanagement trägt dazu bei, Prozesse transparent zu gestalten und höchste Standards einzuhalten.
Die TÜV Akademie bietet praxisnahe Weiterbildungen für die Pharmaindustrie und bereitet Ihr Team optimal auf die Anforderungen der Pharmaindustrie vor. So sorgen Sie für reibungslose Abläufe, minimieren Risiken und erfüllen zuverlässig rechtliche Vorgaben. Jetzt Weiterbildung buchen und Fachwissen sichern.
Elektrotechnik
Gemäß DGUV V 3 und der TRBS 1201 "Prüfung von Arbeitsmitteln" ist der Unternehmer für das Prüfen der elektrischen Anlagen, Betriebsmittel und Arbeitsmittel verantwortlich.
Die DGUV V 3 schreibt vor, dass elektrotechnische Arbeiten nur von Elektrofachkräften (EFK) oder unter deren Anleitung und Aufsicht verrichtet werden dürfen.
In der Jahresunterweisung lernen die Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten technische, normative und gesetzliche Änderungen kennen. Ihr Kenntnis- und Wissensstand zu Regelungen und Anforderungen an Elektrofachkräfte wird gefestigt sowie aktualisiert. Praxisbeispiele und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch runden das Seminar ab.
Das Betreiben, Bedienen und Arbeiten an elektrischen Anlagen kann mit Gefahren verbunden sein. Zur Gefährdungsvermeidung gehört es zu den Grundpflichten eines Unternehmers, Personen zu schulen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.
Die Fortbildung dient dem Erhalt der Kenntnisse für das Bedienen von Schaltanlagen bis 36 kV (Schaltberechtigung Mittelspannung).
Gemäß DGUV V 3 und der DIN VDE 0105, DIN VDE 0100 Teil 600 ist der Unternehmer für das regelmäßige Prüfen der elektrotechnischen Anlagen verantwortlich.
Die Vermeidung von Explosionsgefahren und das korrekte Verhalten bei Tätigkeiten in explosionsgefährdeten Bereichen sind von enormer Bedeutung für den sicheren Betrieb.
Brandschutz
Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten ermöglicht den Teilnehmern, solides Wissen und praxisnahe Kenntnisse des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes (baulich, anlagentechnisch, organisatorisch) zu erwerben.
Die Teilnehmer erhalten Informationen zu aktuellen rechtlichen und technischen Entwicklungen im vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz und bringen so ihr Wissen auf den neuesten Stand.
Die Notwendigkeit der Schulung von Brandschutzhelfern entsteht aus § 12 ArbSchG, ArbStättV, KonTraG, DGUV V 1, DGUV I 205-001 sowie ASR A 2.2. Sie müssen entsprechend ausgebildet und regelmäßig nachgeschult werden.
Arbeitssicherheit
Auf Basis der DGUV I 208-016 und der TRBS 1203 bildet dieser Lehrgang zur befähigten Person zur Prüfung von Leitern und Tritten aus. Die Teilnehmer erlangen die notwendigen Kenntnisse, um diese Arbeitsmittel auf ihren sicheren Zustand überprüfen zu können.
Die Schulung vermittelt die für die Bestellung zur befähigten Person notwendigen vertieften regalspezifischen Kenntnisse hinsichtlich Sicherheit, Rechtsgrundlagen und rechtssicherer Dokumentation.
Der Grundlehrgang vermittelt das zur Gewährleistung der Aufgaben als Sicherheitsbeauftragter notwendige Wissen, veranschaulicht theoretische Grundlagen anhand ausgewählter Praxisbeispiele und bietet ausreichend Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Die Fortbildung dient neben der Wissensauffrischung insbesondere auch dem Erfahrungsaustausch. Ebenso werden dabei die Methodenkompetenz und mögliche Kommunikationssituationen trainiert.
Die Teilnehmer werden für die Thematik Fremdfirmenkoordination sensibilisiert und erhalten Anregungen für präventive Reaktionsmöglichkeiten beim Einsatz von Fremdfirmen im Unternehmen. Es werden Hinweise für die optimale Koordination zwischen allen Beteiligten gegeben.
Das Seminar beleuchtet die Themen Gesundheitsschutz, Sicherheit am Arbeitsplatz und Umweltschutz. Die Teilnehmer beschäftigen sich dabei mit den Grundlagen der HSE-Philosophie, vertiefen ihre Kenntnisse in den drei Schutzbereichen und erhalten Hinweise zum integrativen Zusammenführen der Prozesse bis hin zu einem integrierten Managementsystem.
Gefahrstoffe
Die Gefährdungsbeurteilung muss Punkte, wie Art und Menge der verwendeten Gefahrstoffe, Substitution, Expositionsdauer, Lagerung, Aufbewahrung, Vorsorgeuntersuchungen und Maßnahmen des Arbeitsschutzes ermitteln und bewerten.
Ziel des Seminars ist die Auffrischung und Aktualisierung fachlicher Kenntnisse der Teilnehmer. Dabei werden u. a. Informationen zu gesetzlichen Änderungen im Bereich der Gefahrstoffverordnung vermittelt. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit zum kollegialen Erfahrungsaustausch.
Die TRGS 520 gilt für die Errichtung und den Betrieb von stationären und mobilen Sammelstellen und von Zwischenlagern für gefährliche Abfälle, die aus privaten Haushalten, gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen stammen und dort in begrenzten oder haushaltsüblichen Mengen anfallen.
Anlagentechnik
Die Teilnehmer werden befähigt, eine Anlage (Großwasserraumkessel, Schnelldampferzeuger mit Erdgas- bzw. Heizöl-EL-Feuerung) nach sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Aspekten zu betreiben.
Ziel des Seminars ist die Auffrischung und Aktualisierung fachlicher Kenntnisse der Teilnehmer. Dabei werden Informationen zum aktuellen Stand der technischen und gesetzlichen Änderungen im Bereich der Sicherheitsvorschriften sowie zur Prüfung, Wartung und Reparatur von Kesselanlagen vermittelt.
Für die Betreiber von Verdunstungskühlanlagen besteht akuter Handlungsbedarf, um einen hygienisch sicheren Betrieb gewährleisten zu können. Dies bedeutet konkret, eine Kontamination des Kühlturmwassers durch Legionellen, Pseudomonaden oder Schimmelpilze zu verhindern.
Qualitätsmanagement
Der modulare Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragter (TÜV®) soll den Verantwortlichen für das Qualitätsmanagementsystem (QMS) die Grundlagen und Grundsätze des Qualitätsmanagements laut den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 vermitteln, so dass im Unternehmen sichergestellt wird, dass die Qualitätsanforderungen erfüllt werden und die Prozesse beabsichtigte, optimale und effiziente Ergebnisse liefern.