Zukunft sichern: Weiterbildung für Automobilzulieferer
Automobilzulieferer stehen vor der Herausforderung, Qualität, Effizienz und Sicherheit in der Fertigung zu vereinen. Themen wie Qualitätsmanagement, Elektrotechnik, Arbeitssicherheit, Anlagentechnik und Brandschutz sind dabei zentrale Bausteine für einen störungsfreien und sicheren Produktionsablauf.
Die TÜV Akademie unterstützt Automobilzulieferer mit praxisnahen Weiterbildungen, die Ihr Team optimal auf die täglichen Anforderungen vorbereiten. So stellen Sie sicher, dass Prozesse effizient ablaufen, Mitarbeiter und Kunden geschützt und Qualitätsstandards eingehalten werden. Jetzt Weiterbildungen buchen und Fachwissen für die Zukunft der Automobilzulieferung sichern.
Qualitätsmanagement Automobilindustrie
Das Seminar zeigt den aktuellen Stand und die Anwendung der automotiven Core Tools auf. Es lässt Raum für Diskussionen, die Klärung von Teilnehmerfragen und übt ausgewählte Tools nach Bedarf der Teilnehmer.
Die Teilnehmer erlernen die Planung und Durchführung der Verwaltung, Kalibrierung und Justierung sowie der metrologischen Bestätigung, um als Prüfmittelverantwortlicher (PMV) fachgerecht und wirtschaftlich arbeiten zu können. Beherrschte Prozesse im Rahmen von Messmanagementsystemen (DIN EN ISO 10012) - das schließt auch Prüfmittelüberwachung ein - sind eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung geeigneter/fähiger Prüfmittel.
Die Teilnehmer lernen im Seminar die Anforderungen zur Entwicklung von Lieferanten mit Unterstützung von Managementsystemen, Qualitätssicherungsvereinbarungen, Qualitätsvorausplanung, Bemusterung und Auditierung kennen.
Die Teilnehmer werden befähigt, durch geeignetes Vorgehen Risiken zu erkennen, und sofern nötig und sinnvoll, mit geeigneten Maßnahmen zu minimieren. Sie sind somit in der Lage, einen wesentlichen Bestandteil zur Qualitätsabsicherung und -verbesserung zu leisten.
Im Seminar lernen die Teilnehmer den standardisierten Reklamationsprozess (VDA Band) mit Schwerpunkt 8D-Methode/-Report und den Schadteilanalyseprozess (VDA Band) kennen und erhalten Anregungen für die praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen. Eine inhaltliche und umfängliche Präzisierung der Seminarschwerpunkte erfolgt nach Einholung der Teilnehmererwartungen.
Elektrotechnik
In der betrieblichen Praxis sind die Geschäftsführer/Unternehmer oftmals selbst keine Elektrofachkräfte und können somit die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen.
Gemäß DGUV V 3 und der TRBS 1201 "Prüfung von Arbeitsmitteln" ist der Unternehmer für das Prüfen der elektrischen Anlagen, Betriebsmittel und Arbeitsmittel verantwortlich.
Gemäß DGUV V 3 und der DIN VDE 0105, DIN VDE 0100 Teil 600 ist der Unternehmer für das regelmäßige Prüfen der elektrotechnischen Anlagen verantwortlich.
Aufgabe der Elektrofachkraft (EFK) ist es, dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Einrichtungen sicher betrieben werden. Dazu gehören der störungsfreie Betrieb sowie die Sicherheit des Bedienpersonals.
Das Betreiben, Bedienen und Arbeiten an elektrischen Anlagen kann mit Gefahren verbunden sein. Zur Gefährdungsvermeidung gehört es zu den Grundpflichten eines Unternehmers, Personen zu schulen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.
Die Fortbildung dient dem Erhalt der Kenntnisse für das Bedienen von Schaltanlagen bis 36 kV (Schaltberechtigung Mittelspannung).
An elektrischen Energieverteilungsanlagen von Betriebsmitteln ist die Temperatur ein maßgeblicher Hinweisgeber sowohl für deren Sicherheit wie auch für deren Funktionsfähigkeit.
Arbeitssicherheit
Auf Basis der DGUV I 208-016 und der TRBS 1203 bildet dieser Lehrgang zur befähigten Person zur Prüfung von Leitern und Tritten aus. Die Teilnehmer erlangen die notwendigen Kenntnisse, um diese Arbeitsmittel auf ihren sicheren Zustand überprüfen zu können.
Der Fortbildungskurs vermittelt den Teilnehmern entsprechende Kenntnisse zum aktuellen Stand der Technik. Das vorhandene Wissen wird vertieft und aktualisiert. Die wiederholende Erläuterung typischer Gefährdungen sensibilisiert die Teilnehmer zusätzlich.
Grundlage für die Ladungssicherung sind die Anforderungen der Richtlinie VDI 2700a. Alle Personen, die in die Transportkette involviert sind, müssen über Wissen zu wirkungsvollen Ladungssicherungsmaßnahmen verfügen.
Die VDI Richtlinie 2700 fordert im Rahmen der Qualitätssicherung, dass Mitarbeiter, die mit der Ladungssicherung betraut sind, alle 3 Jahre zu schulen sind.
Gefahrstoffschränke dienen der Lagerung von Gefahrstoffen in flüssigem oder gasförmigem Zustand in geschlossenen Behältern.
Die Schulung vermittelt die für die Bestellung zur befähigten Person notwendigen vertieften regalspezifischen Kenntnisse hinsichtlich Sicherheit, Rechtsgrundlagen und rechtssicherer Dokumentation.
Der Grundlehrgang vermittelt einen umfassenden Überblick zu physikalischen und biologischen Wechselwirkungen, setzt sich mit technischen Themen, insbesondere den verschiedenen Laserklassen, auseinander. gibt wesentliche Hinweise für das praktische Handeln in der Organisation und schließt mit einer Prüfung ab.
Der Fortbildungslehrgang baut auf den grundsätzlichen Inhalten des Grundlehrgangs Laserschutzbeauftragter auf. Neben der Vermittlung von aktuellem Fachwissen, sowohl technisch als auch regulatorisch, werden weiterhin fallweise Basiskenntnisse rekapituliert bzw. trainiert.
Umweltmanagement
Umweltschutzbeauftragte fungieren als Schlüsselpersonen. Sie koordinieren die gesamten Umweltschutzaktivitäten im Betrieb und setzen neue Impulse.
Umweltbeauftragte, Umweltmanager, Umweltauditoren oder sonst mit dem betrieblichen Umweltschutz betraute Personen haben in der täglichen Praxis mit einer Vielzahl von umweltrechtlichen Fragestellungen zu tun.