Sicher und effizient: Weiterbildung für die Metallverarbeitung
In der metallbe- und -verarbeitenden Industrie sind Sicherheit und Qualität entscheidend. Arbeitssicherheit ist dabei die Grundlage für einen reibungslosen Betrieb. Zerstörungsfreie Prüfverfahren sichern die Qualität von Werkstoffen und Produkten. Fachkenntnisse in Elektrotechnik und Anlagentechnik sind notwendig, um Maschinen sicher und effizient zu betreiben. Umweltmanagement unterstützt dabei, Ressourcen zu schonen und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.
Die TÜV Akademie unterstützt Betriebe der Metallverarbeitung mit praxisnahen Weiterbildungen in diesen Bereichen. So bereiten Sie Ihre Mitarbeiter optimal auf die täglichen Herausforderungen vor. Jetzt Weiterbildung buchen und Fachwissen sichern.
Qualität
EN ISO 13849-1:2015 (Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze) stellt Sicherheitsanforderungen und einen Leitfaden für die Prinzipien der Gestaltung und Integration sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen im Kontext der Sicherheit von Maschinen bereit.
Speziell ausgebildete Produktsicherheitsbeauftragte sichern Produktqualität und vermeiden produktsicherheitsrelevante Fehler bei der Herstellung entlang der gesamten Lieferkette.
Aktuelle und künftige Herausforderungen in der Industrie (Stichwort: Inhalt Industrie 4.0), speziell der Automobil- und Zulieferbranche, erfordern eine wirksame Kommunikation in der Lieferkette, funktionierende Regelkreise und wirksame präventive Methoden.
Das Produkthaftungsgesetz mit Beweisumkehr sieht eine Haftungsdauer von 10 Jahren und eine mögliche Haftungshöhe von 85 Mio. Euro (USA unbegrenzt) vor.
In einem Mess- / Prüfprozess wirken eine Vielzahl von Einflussfaktoren, die zu unvermeidlichen Messabweichungen führen.
Diese Methodik befasst sich mit dem systematischen Ansatz, Produkte von Anfang an so zu entwickeln, dass interne und externe Qualitätsprobleme gar nicht erst entstehen. Die Teilnehmer lernen Vorgehensweisen und Techniken zur Entwicklung marktgerechter und robuster Produkte kennen.
Die Teilnehmer werden befähigt, durch geeignetes Vorgehen Risiken zu erkennen, und sofern nötig und sinnvoll, mit geeigneten Maßnahmen zu minimieren. Sie sind somit in der Lage, einen wesentlichen Bestandteil zur Qualitätsabsicherung und -verbesserung zu leisten.
Arbeitssicherheit
Mit dieser Fortbildung erwerben die Teilnehmer aktuelle Kenntnisse zu allgemeinen Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Pressen zur Metallbearbeitung.
Im Seminar lernen die Teilnehmer die Rechtsgrundlagen, Sicherheitsanforderungen sowie Aufgaben und Verantwortlichkeiten der befähigten Person pressenspezifisch kennen.
Zerstörungsfreie Prüfung
Die Eindringprüfung dient der Auffindung von Unregelmäßigkeiten, die zur Prüfoberfläche hin offen sind. für die Interpretation der Anzeigen, aber auch für die korrekte und sachgemäße Prüfdurchführung ist normativ eine "geeignete" Prüfperson vorgeschrieben.
Die visuelle Beurteilung eines Prüfgegenstandes zur Ermittlung des Gesamtzustandes und die Bewertung der Anforderungen aus Produkt- und Anwendungsnormen - um dies zu gewährleisten ist eine korrekte und sachgemäße Prüfdurchführung von qualifiziertem Prüfpersonal vorgeschrieben.
Nach fünf Jahren ist eine Erneuerung der Qualifikation notwendig. Dies wird durch das erfolgreiche Ablegen der Prüfung in diesem Seminar gewährleistet
Elektrotechnik
Die Schulung „Elektrofachkraft in der Industrie“ legt für Fachkräfte, die über einen Ausbildungsabschluss in einem anerkannten gewerblich-technischen Metallberuf verfügen, den Grundstein, um im Betrieb zur Elektrofachkraft (für den Niederspannungsbereich) im Sinne der DGUV Vorschrift 3 benannt zu werden und elektrische Arbeiten im industriellen Umfeld ausführen zu dürfen.
Das Betreiben, Bedienen und Arbeiten an elektrischen Anlagen kann mit Gefahren verbunden sein. Zur Gefährdungsvermeidung gehört es zu den Grundpflichten eines Unternehmers, Personen zu schulen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.
Gemäß DGUV V 3 und der TRBS 1201 "Prüfung von Arbeitsmitteln" ist der Unternehmer für das Prüfen der elektrischen Anlagen, Betriebsmittel und Arbeitsmittel verantwortlich.
Gemäß DGUV V 3 und der DIN VDE 0105, DIN VDE 0100 Teil 600 ist der Unternehmer für das regelmäßige Prüfen der elektrotechnischen Anlagen verantwortlich.
Die DGUV V 3 schreibt vor, dass elektrotechnische Arbeiten nur von Elektrofachkräften (EFK) oder unter deren Anleitung und Aufsicht verrichtet werden dürfen.
In der betrieblichen Praxis sind die Geschäftsführer/Unternehmer oftmals selbst keine Elektrofachkräfte und können somit die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen.
Im Lehrgang erlangen die Teilnehmer die notwendigen Kenntnisse, um sicher definierte Aufgaben an oder in der Nähe von elektrischen Arbeitsmitteln auszuführen. Es werden Gefahren des elektrischen Stromes, nötige Schutzmaßnahmen und die möglichen Aufgaben besprochen, die unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft übernommen werden können.
Aufgabe der Elektrofachkraft (EFK) ist es, dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Einrichtungen sicher betrieben werden. Dazu gehören der störungsfreie Betrieb sowie die Sicherheit des Bedienpersonals.
In diesem Seminar für elektrotechnisches Fachpersonal erhalten Sie umfassende Kenntnisse, um elektrische Ausrüstungen an Maschinen zu prüfen.
Instandhaltung
Die Teilnehmer erhalten aktuelle Grundlagenkenntnisse zu Management, Planung, Organisation und Prozessen der Instandhaltung. Prozesse werden immer komplexer und engmaschiger. Auch die Anforderungen der Kunden beeinflussen Prozesse nachhaltig.
Der Erfolg eines Unternehmens ist ohne Frage abhängig von betriebsnotwendigen Anlagen und Arbeitsmitteln. Faktoren wie Funktionssicherheit, Qualitätsfähigkeit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit stehen dabei besonders im Vordergrund.
Die Instandhaltungsmanager und -fachkräfte aktualisieren ihr Wissen und erhalten einen Überblick über praxisrelevante Neuentwicklungen im Bereich des Instandhaltungsmanagements und relevanter Nebengebiete.
Prozessmanagement
Zahlreiche Prozesse, die einander bedingen und die einer definierten Aneinanderreihung folgen, bestimmen den Ablauf des Arbeitsalltages eines jeden Unternehmens.
Umweltmanagement
Der behördlich nach Anhang II der 5. BImSchV anerkannte Lehrgang vermittelt das notwendige Fachwissen, um als Immissionsschutzbeauftragter rechtskonform agieren zu können. Daneben werden wichtige technisch-wissenschaftliche Hintergründe zum Immissionsschutz vermittelt.
Umweltschutzbeauftragte fungieren als Schlüsselpersonen. Sie koordinieren die gesamten Umweltschutzaktivitäten im Betrieb und setzen neue Impulse.
Die erforderliche Fachkunde nach § 66 WHG erwerben die Teilnehmer in diesem Lehrgang. Sie werden auf ihre zukünftigen Aufgaben, Pflichten und Rechte als Gewässerschutzbeauftragter optimal mit praxisnahen Beispielen vorbereitet.
Durch die AbfBeauftrV wurde der Kreis der Unternehmen, die einen Abfallbeauftragten bestellen müssen, erweitert.